LEVT

Genre : Techno

Homecountry : Germany

In der jüngeren Vergangenheit haben sich Freunde von hoch emotionalem, treibendem Techno verwundert die Augen gerieben, als sie Zeuge dessen wurden, was dieser junge Typ an den Decks da abbrannte, sei es nun beim Sonnemondsternefestival oder bei den Katermukke Label Nights 2017 und 2018 im Hamburger Docks und 2018 im Kölner Bootshaus. Das war jedes Mal so unfassbar energetisch, mitreißend und besonders, dass ein genauerer Blick aufs Line-Up Pflicht war. Und da stand dann stets: LEVT
Von dem man jetzt schon sagen kann, dass er einer der am höchsten gehandelten Shootingstars in der Szene ist. Aber kein Wunder, denn Elektronische Musik hat der aus Jena stammende DJ und Produzent quasi mit der Muttermilch aufgesogen. Daft Punk und The Chemical Brothers waren erste Inspirationen, das Katermukke-Universum markierte den nächsten musikalischen Fixpunkt.
Seit er 16 ist, verbringt er jede freie Sekunde an den Plattentellern, um seinen Sound mehr und mehr zu definieren, nebenbei musste dann ja aber auch noch das Abi gemacht und Leistung als Fußballer in der A-Junioren Bundesliga gezeigt werden. Doch das Herz gehört der Musik, weswegen es nach der großen Begeisterung, die sein DJing hervorruft, für LEVT der logische nächste Schritt war, sich ins Producing zu vertiefen. Das Ergebnis ist seine Debüt-EP „The Beast“ auf Voltage Records. Und die offenbart – wie der Titel schon nahelegt – die ungestüme, wütende Facette seiner Person. Die durch den zusätzlichen Remix von Felix Kröcher gleich noch mal mehr betont wird. Mit der EP hinterlässt LEVT im zarten Alter von nur 18 Jahren bereits einen ersten, sehr beeindruckenden Fußabdruck. Einen, der die landläufige Meinung, dass junge Leute nur noch Rap hören und Techno nicht zuletzt deswegen ein massives Nachwuchsproblem hat, zumindest ins Wanken bringt.
Denn das hier könnte der Anfang von etwas ganz Großem werden.